MEDIAWATCH

Seit 2001 ist das MediaWatch Institut für Medienanalysen Teil der APA-Gruppe. Der Zusammenschluss der Innsbrucker Analyse-Spezialisten mit der APA hat beide Partner in ihrem Bereich nach vorne katapultiert: Der Umsatz von MediaWatch stieg seither exponentiell, und die APA-Gruppe konnte mit den Medienresonanz-Analysen eine Lücke in ihrem Leistungsspektrum im Bereich Informationsmanagement schließen.

Vom Studienprojekt zum führenden Anbieter von Medienanalysen  

 

MediaWatch wurde 1996 als ambitioniertes Forschungsprojekt von Studierenden und einem Assistenten der Universität Innsbruck unter dem Namen „MediaWatch Forschungsgruppe" aus der Taufe gehoben. Seit 2001 ist das MediaWatch Institut für Medienanalysen Teil der APA-Gruppe. Der Zusammenschluss der Innsbrucker Analyse-Spezialisten mit der APA hat beide Partner in ihrem Bereich nach vorne katapultiert: Der Umsatz von MediaWatch stieg seither exponentiell, und die APA-Gruppe konnte mit den Medienresonanz-Analysen eine Lücke in ihrem Leistungsspektrum im Bereich Informationsmanagement schließen.

Das Grundprinzip jeder MediaWatch-Analyse war damals bereits gleich wie heute: Die Analysen stellen empirische Daten über mediale Berichterstattung zur Verfügung. Neben dem Controlling-Aspekt haben diese vor allem auch handlungsanleitenden und strategierelevanten Nutzen für die PR-Arbeit: Welche Themen muss die Kommunikationsabteilung wie transportieren, damit die optimale Medienpräsenz erreicht wird?

Sei es die Input-Output-Analyse, bei der der Medien-Niederschlag von bestimmten PR-Maßnahmen gezielt gemessen wird, das CEO-Profiling, das die mediale Präsenz und die Reputation von Führungskräften analysiert oder eine umfassende „Communication Scorecard", bei der aufgrund von vordefinierten Kommunikationszielen die Medienberichterstattung durch Kennzahlen messbar wird.

 

Erfolg durch Synergien


Vor allem mit APA-DeFacto, der Datenbank- und Contentmanagement-Tochter der APA, gibt es innerhalb der APA-Gruppe fruchtbare Synergien: „Die MediaWatch-Analysen basieren auf Text-, Audio- und Videoquellen von APA-DeFacto. Der Zusammenschluss 2001 hat für MediaWatch die Beschaffung und Verfügbarkeit der ‚Rohstoffe' auf ein völlig neues Niveau gebracht", erläutert Waltraud Wiedermann, Geschäftsführerin von MediaWatch und APA-DeFacto.

 

Im Herbst 2011 wurde der Standort der MediaWatch von Innsbruck nach Wien verlegt, um durch die Nähe zur APA-DeFacto weitere Synergien zu schaffen, näher an den Kunden zu sein und neue Produkte zu entwickeln.

 

Weiterentwicklung am Standort Wien


Durch die Verlegung der MediaWatch nach Wien und der Bestellung von Julia Wippersberg zur wissenschaftlichen Leiterin ist das Leistungsportfolio erweitert und der Schwerpunkt verlagert worden. Neben den klassischen Medienresonanz-Analysen stehen nun die Aufbereitung der strategischen Relevanz von Kommunikationsaktivitäten und die Nutzbarmachung von Analyse-Ergebnissen im Vordergrund: Argumentation der Wertschöpfung von Kommunikations-Aktivitäten, Erarbeitung von messbaren Kommunikations-Zielen in Abstimmung mit Unternehmenszielen, Tracking des Wertbeitrags von Kommunikation zum Unternehmenserfolg.

Als jüngste Entwicklung der MediaWatch ist das „Social Media Listening" zu nennen, das durch laufende qualitative Analysen die strategische Relevanz des Zuhörens bzw. des „Hineinhörens" in Social Media-Daten sichtbar und die Äußerungen von Usern auf Social Media-Plattformen für ein Unternehmen nutzbar macht.

 

Wissenschaftlicher Background


Um in der Welt der Inhaltsanalysen immer auf dem letzten Stand der Forschung zu bleiben, betreibt MediaWatch intensiven Know-how-Austausch mit Universitäten und Fachhochschulen, etwa der Universität Innsbruck, dem Management Center Innsbruck, dem KnowCenter Graz und der international angesehenen Universität St. Gallen.

 

Die derzeitige wissenschaftliche Leiterin der MediaWatch Priv.-Doz. DDr. Julia Wippersberg wurde - als bis dato Einzige im deutschsprachigen Raum - mit einer Arbeit über PR-Evaluation und Kommunikations-Controlling habilitiert. (Titel der Arbeit: „Ziel-Strebigkeit sichert Qualität. Über Qualität, Evaluation und Ziele (in) der Auftragskommunikation.")

Somit ist sichergestellt, dass die Analyse-Kompetenz der MediaWatch stets auf aktuellstem, international vergleichbarem Niveau ist und mit verschiedenen Analyse-Zugängen sogar eine Vorreiter-Rolle einnimmt. Zentral dabei ist die „Übersetzung" von wissenschaftlichen Zugängen in praktikable, für die PR verwertbare Analyse-Ergebnisse und die Positionierung der PR-Arbeit als Management-Funktion.

 

Der hochrangig besetzte wissenschaftliche Beirat von MediaWatch setzt sich aus den Universitäts-Professoren Fritz Plasser, Günther Pallaver, Ferdinand Karlhofer, Gilg Seeber und Benno Signitzer zusammen. Durch diese enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen sind auch die im Einsatz befindlichen technischen Tools der MediaWatch immer State of the art. So wurde beispielsweise gemeinsam mit dem Grazer Know Center und der APA-IT eine einzigartige Software zur Inhaltsanalyse und in Zusammenarbeit mit der APA-Defacto eine relationale Online-Datenbank für PR-Evaluierung entwickelt.