| Karlhofer, Ferdinand / Pallaver, Günther (Hg.) | |
| Politik in Tirol. Jahrbuch 2011 | |
Stereotype Bilder von Migration in Tiroler Medien
Stopfner, Maria / Vorhofer, Hannes: "Stereotype Bilder von Migration in Tiroler Medien." Politik in Tirol. Jahrbuch 2011. Karlhofer, Ferdinand / Pallaver, Günther (Hg.). Innsbruck: Studienverlag, 2010.
Beitrag:
Stereotype sind generalisierende Wahrnehmungsschemata, mit denen wir der Komplexität des Alltags begegnen. Die MediaWatch Autoren Maria Stopfner und Hannes Vorhofer gehen in diesem Beitrag den medialen Beschreibungsschemata in Zusammenhang mit Ein/Zuwanderung, Asyl und Migration nach, die als sprachliche Kristallisationspunkte unterschiedliche stereotype Vorstellungen aktivieren. Stereotype fungieren als kognitive Schubladen, die Gleichgeartetes vereinfachend zusammenfassen und mit einer Wertung versehen, um spätere Entscheidungen zu erleichtern und zu beschleunigen. Ausschlaggebend für den migrationspolitischen Diskurs ist dabei, dass die mit den jeweiligen Begrifflichkeiten verbundenen Stereotype meist auch wertende Elemente beinhalten, die durch die öffentliche Debatte noch weiter positiv oder negativ aufgeladen werden können. Besonders deutlich wurde dies im Sommer 2010, als die öffentliche Diskussion rund um Zuwanderung und Asyl den parteipolitischen Intentionen entsprechend wieder neu angefacht wurde. Den Medien als Mittler einer zunehmend nur sekundär erfahrbaren Wirklichkeit kommt bei der Konzeptualisierung stereotyper Bilder eine besondere Bedeutung zu.
Stereotype sind generalisierende Wahrnehmungsschemata, mit denen wir der Komplexität des Alltags begegnen. Die MediaWatch Autoren Maria Stopfner und Hannes Vorhofer gehen in diesem Beitrag den medialen Beschreibungsschemata in Zusammenhang mit Ein/Zuwanderung, Asyl und Migration nach, die als sprachliche Kristallisationspunkte unterschiedliche stereotype Vorstellungen aktivieren. Stereotype fungieren als kognitive Schubladen, die Gleichgeartetes vereinfachend zusammenfassen und mit einer Wertung versehen, um spätere Entscheidungen zu erleichtern und zu beschleunigen. Ausschlaggebend für den migrationspolitischen Diskurs ist dabei, dass die mit den jeweiligen Begrifflichkeiten verbundenen Stereotype meist auch wertende Elemente beinhalten, die durch die öffentliche Debatte noch weiter positiv oder negativ aufgeladen werden können. Besonders deutlich wurde dies im Sommer 2010, als die öffentliche Diskussion rund um Zuwanderung und Asyl den parteipolitischen Intentionen entsprechend wieder neu angefacht wurde. Den Medien als Mittler einer zunehmend nur sekundär erfahrbaren Wirklichkeit kommt bei der Konzeptualisierung stereotyper Bilder eine besondere Bedeutung zu.
| Bußjäger, Peter / Karlhofer, Ferdinand / Pallaver, Günther (Hg.) | |
| Vorarlbergs politische Landschaft. Ein Handbuch | |
Der Skandal als Instrument der Wahlkampfführung: Der freiheitliche "Exil-Jude"-Sager im Vorarlberger Landtagswahlkampf 2009
Stopfner, Maria / Vorhofer, Hannes: "Der Skandal als Instrument der Wahlkampfführung. Der freiheitliche ‚Exil-Jude‘-Sager im Vorarlberger Landtagswahlkampf 2009." Vorarlbergs politische Landschaft. Ein Handbuch. Bußjäger, Peter / Karlhofer, Ferdinand / Pallaver, Günther (Hg.). Innsbruck: Studienverlag, 2010.
Beitrag:
Die MediaWatch Autoren Maria Stopfner und Hannes Vorhofer hinterfragen in diesem Beitrag, in wie weit die moderne Medienlogik populistischen Parteien in die Hände spielt, indem die Medien die ihnen bewusst zugeworfenen skandalisierenden Aussagen aufnehmen und so zu einem öffentlich breit diskutierten Thema machen. Sofern dem Skandal keine strafrechtlichen Tatbestände zugrunde liegen, sind die politischen Folgen für skandalisierte PolitikerInnen kaum vorherzusagen. Den Medien kommt hier die Rolle des Aufdeckers zu, der einen Interpretationsrahmen für den Normbruch vorgibt, der letztendlich jedoch erst von der Öffentlichkeit als solcher akzeptiert werden muss, um wirksam zu werden.
Die MediaWatch Autoren Maria Stopfner und Hannes Vorhofer hinterfragen in diesem Beitrag, in wie weit die moderne Medienlogik populistischen Parteien in die Hände spielt, indem die Medien die ihnen bewusst zugeworfenen skandalisierenden Aussagen aufnehmen und so zu einem öffentlich breit diskutierten Thema machen. Sofern dem Skandal keine strafrechtlichen Tatbestände zugrunde liegen, sind die politischen Folgen für skandalisierte PolitikerInnen kaum vorherzusagen. Den Medien kommt hier die Rolle des Aufdeckers zu, der einen Interpretationsrahmen für den Normbruch vorgibt, der letztendlich jedoch erst von der Öffentlichkeit als solcher akzeptiert werden muss, um wirksam zu werden.
| Plasser, Fritz (Hg.) | |
| Politik in der Medienarena. Praxis politischer Kommunikation in Österreich | |
Wahlkampf am und abseits des journalistischen Boulevards: Redaktionelle Politikvermittlung im Nationalratswahlkampf 2008
Lengauer, Günther / Vorhofer, Hannes: Wahlkampf am und abseits des journalistischen Boulevards: Redaktionelle Politikvermittlung im Nationalratswahlkampf 2008. In Plasser, Fritz (Hg.): Politik in der Medienarena. Praxis politischer Kommunikation in Österreich (S. 145-192). Wien: facultas.wuv, 2010.
Beitrag:
Die MediaWatch Autoren Günther Lengauer und Hannes Vorhofer reflektieren anhand einer breit angelegten Inhaltsanalyse den österreichischen Nationalratswahlkampf 2008, der sich als Paradebeispiel moderner Nachrichtenlogik erweist. Die Gegenüberstellung von Boulevardblättern und Qualitätsmedien zeichnet das Bild eines auf Confrontainment ausgerichteten Medienwahlkampfes, der vor allem im Boulevard stark auf die Kanzlerkandidaten Faymann und Molterer medial zugespitzt wurde. Die im Nationalratswahlkampf 2008 viel zitierte Sonderstellung der Kronen Zeitung konnte durch die Untersuchung dabei teilweise bestätigt werden und äußerst sich in einem starken Candidate Bias der reichweitenstärksten Tageszeitung in Österreich.
Die MediaWatch Autoren Günther Lengauer und Hannes Vorhofer reflektieren anhand einer breit angelegten Inhaltsanalyse den österreichischen Nationalratswahlkampf 2008, der sich als Paradebeispiel moderner Nachrichtenlogik erweist. Die Gegenüberstellung von Boulevardblättern und Qualitätsmedien zeichnet das Bild eines auf Confrontainment ausgerichteten Medienwahlkampfes, der vor allem im Boulevard stark auf die Kanzlerkandidaten Faymann und Molterer medial zugespitzt wurde. Die im Nationalratswahlkampf 2008 viel zitierte Sonderstellung der Kronen Zeitung konnte durch die Untersuchung dabei teilweise bestätigt werden und äußerst sich in einem starken Candidate Bias der reichweitenstärksten Tageszeitung in Österreich.
| Karlhofer, Ferdinand / Pallaver, Günther (Hg.) | |
| Politik in Tirol Jahrbuch 2010 | |
Die Europawahlen 2009 in den Tiroler Medien
Höller, Iris / Seeber, Gilg / Stopfner, Maria / Vorhofer, Hannes: Die Europawahlen 2009 in den Tiroler Medien. In Karlhofer, Ferdinand / Pallaver, Günther (Hg.): Politik in Tirol. Jahrbuch 2010 (S. 129-150). Innsbruck: Studienverlag, 2010.
Beitrag:
Die MediaWatch AutorInnen Maria Stopfner und Hannes Vorhofer beschäftigen sich zusammen mit Iris Höller und Gilg Seeber im Rahmen einer speziell auf Tirol zugeschnittenen Inhaltsanalyse mit dem Bild der EU in Tiroler Medien.
Die Ergebnisse der Studie zeigen einerseits, dass sich transnationale Medientrends auch in regionalen Mediengefügen wiederfinden lassen. Andererseits versuchen die Tiroler Medien trotz ihrer tendenziell kritischen Berichterstattung mobilisierend auf die Wählerinnen und Wähler einzuwirken. Doch obwohl die Tiroler Medien mehrheitlich zum Urnengang aufrufen und in ihrer Berichterstattung nicht in die Rolle einer polemisierenden Fundamentalopposition fallen wollen, laufen sie ihren eigenen Bemühungen diametral zuwider, indem sie ein mehrheitlich trübes Bild der EU und ihrer VertreterInnen zeichnen, das in den Köpfen der Wählerschaft ungleich schwerer wiegt als der direkte Wahlaufruf. Die Berichterstattung der Tiroler Medien zur EU-Wahl erscheint daher als europapolitisches Nullsummenspiel aus wahlspezifischem Optimismus und Europaskepsis.
Die MediaWatch AutorInnen Maria Stopfner und Hannes Vorhofer beschäftigen sich zusammen mit Iris Höller und Gilg Seeber im Rahmen einer speziell auf Tirol zugeschnittenen Inhaltsanalyse mit dem Bild der EU in Tiroler Medien.
Die Ergebnisse der Studie zeigen einerseits, dass sich transnationale Medientrends auch in regionalen Mediengefügen wiederfinden lassen. Andererseits versuchen die Tiroler Medien trotz ihrer tendenziell kritischen Berichterstattung mobilisierend auf die Wählerinnen und Wähler einzuwirken. Doch obwohl die Tiroler Medien mehrheitlich zum Urnengang aufrufen und in ihrer Berichterstattung nicht in die Rolle einer polemisierenden Fundamentalopposition fallen wollen, laufen sie ihren eigenen Bemühungen diametral zuwider, indem sie ein mehrheitlich trübes Bild der EU und ihrer VertreterInnen zeichnen, das in den Köpfen der Wählerschaft ungleich schwerer wiegt als der direkte Wahlaufruf. Die Berichterstattung der Tiroler Medien zur EU-Wahl erscheint daher als europapolitisches Nullsummenspiel aus wahlspezifischem Optimismus und Europaskepsis.
| Pallaver, Günther / Kager Thomas (Hg.) | |
| Politika 09 Jahrbuch für Politik | |
Der Medienwahlkampf: Akteure und Themen in der Logik einer ethnisch getrennten Berichterstattung
Tschigg, Heinz / Pallaver, Günther / Vorhofer Hannes Der Medienwahlkampf. Akteure und Themen in der Logik einer ethnisch getrennten Berichterstattung. In Pallaver, Günther / Kager Thomas (Hg.): Politika 09 Jahrbuch für Politik. Bozen: Raetia, 2009.
Beitrag:
Die MediaWatch-Autoren Heinz Tschigg und Hannes Vorhofer beschäftigen sich zusammen mit Günther Pallaver mit dem Medienwahlkampf zu den Landtagswahlen 2008 in Südtirol.
Die Ergebnisse der breit angelegten Studie zeigen, dass sich Südtirol in der Wahlberichterstattung den internationalen Trends annähert, aber noch immer ein gutes Stück davon entfernt ist. Dies drückt sich in erster Linie dadurch aus, dass das Fernsehen noch lange nicht das unumstrittene Leitmedium ist, dem die politischen Informationen entnommen werden, sondern dass die beiden großen Tageszeitungen "Dolomiten" und "Alto Adige" nach wie vor eine entscheidende Rolle spielen. Dafür ist ein starker Trend zur Personalisierung der Politik festzustellen, während umgekehrt der Negativismus in der redaktionellen Berichterstattung im Vergleich zu anderen Ländern noch immer recht bescheiden ist.
Dem internationalen Trend folgend beschäftigte sich die politische Berichterstattung auf thematischer Ebene vor allem mit dem Wahlkampf selbst. Auffällig ist, dass das Südtirol spezifische Thema Autonomie kaum medial thematisiert wurde.
Analog dem politischen Systems Südtirols findet sich auch in der politischen Berichterstattung eine ethnische Asymmetrie wieder. So berichten die Medien der drei Sprachgruppen zu rund 60 Prozent über die jeweils eigenen Parteien der eigenen Sprachgruppen.
Erstmals lässt sich für Südtirol durch die Studie auch nachweisen, dass nicht nur die Inhalte, sondern auch die Art der Berichterstattung ethnisch unterschiedlich ausfällt. So sind die italienischen Medien stärker Game-zentriert als die deutschsprachigen Medien, während umgekehrt die deutschsprachigen Medien stärker sachorientiert sind. Auch sind die italienischen Medien stärker konfliktorientiert, die deutschsprachigen Medien wieder stärker personenzentriert.
Schließlich kommt die Studie zum Ergebnis, dass die Frauen im Verhältnis zu ihrer politischen Präsenz medial stark unterrepräsentiert sind.
Die MediaWatch-Autoren Heinz Tschigg und Hannes Vorhofer beschäftigen sich zusammen mit Günther Pallaver mit dem Medienwahlkampf zu den Landtagswahlen 2008 in Südtirol.
Die Ergebnisse der breit angelegten Studie zeigen, dass sich Südtirol in der Wahlberichterstattung den internationalen Trends annähert, aber noch immer ein gutes Stück davon entfernt ist. Dies drückt sich in erster Linie dadurch aus, dass das Fernsehen noch lange nicht das unumstrittene Leitmedium ist, dem die politischen Informationen entnommen werden, sondern dass die beiden großen Tageszeitungen "Dolomiten" und "Alto Adige" nach wie vor eine entscheidende Rolle spielen. Dafür ist ein starker Trend zur Personalisierung der Politik festzustellen, während umgekehrt der Negativismus in der redaktionellen Berichterstattung im Vergleich zu anderen Ländern noch immer recht bescheiden ist.
Dem internationalen Trend folgend beschäftigte sich die politische Berichterstattung auf thematischer Ebene vor allem mit dem Wahlkampf selbst. Auffällig ist, dass das Südtirol spezifische Thema Autonomie kaum medial thematisiert wurde.
Analog dem politischen Systems Südtirols findet sich auch in der politischen Berichterstattung eine ethnische Asymmetrie wieder. So berichten die Medien der drei Sprachgruppen zu rund 60 Prozent über die jeweils eigenen Parteien der eigenen Sprachgruppen.
Erstmals lässt sich für Südtirol durch die Studie auch nachweisen, dass nicht nur die Inhalte, sondern auch die Art der Berichterstattung ethnisch unterschiedlich ausfällt. So sind die italienischen Medien stärker Game-zentriert als die deutschsprachigen Medien, während umgekehrt die deutschsprachigen Medien stärker sachorientiert sind. Auch sind die italienischen Medien stärker konfliktorientiert, die deutschsprachigen Medien wieder stärker personenzentriert.
Schließlich kommt die Studie zum Ergebnis, dass die Frauen im Verhältnis zu ihrer politischen Präsenz medial stark unterrepräsentiert sind.
| Karlhofer, Ferdinand / Pallaver, Günther (Hrsg.) | |
| Politik in Tirol Jahrbuch 2009 | |
Der Wahlkampf im Spiegel der Medienberichterstattung
Pig, Clemens / Vorhofer, Hannes / Höller, Iris: Der Wahlkampf im Spiegel der Medienberichterstattung. In Karlhofer, Ferdinand / Pallaver, Günther (Hg.): Politik in Tirol Jahrbuch 2009 (S. 43-63). Innsbruck: Studienverlag, 2009.
Beitrag:
Die MediaWatch-AutorInnen Clemens Pig, Hannes Vorhofer und Iris Höller fokussieren in ihrem Beitrag auf den kontrovers geführten Tiroler Landtagswahlkampf 2008, der medial durch das Duell zwischen Dinkhauser und van Staa bestimmt wurde.
Die MediaWatch-AutorInnen Clemens Pig, Hannes Vorhofer und Iris Höller fokussieren in ihrem Beitrag auf den kontrovers geführten Tiroler Landtagswahlkampf 2008, der medial durch das Duell zwischen Dinkhauser und van Staa bestimmt wurde.
| Hämmerle, Kathrin / Plaikner, Peter (Hrsg.) | |
| Tiroler Jahrbuch für Politik 2008/2009 | |
Die Tiroler Landtagswahlkämpfe in den Medien
Höller Iris / Pig Clemens / Vorhofer Hannes: Die Tiroler Landtagswahlkämpfe in den Medien. In: Hämmerle, Kathrin / Plaikner, Peter (Hg.): Tiroler Jahrbuch für Politik 2008/2009 (S. 151-167). Wien: facultas, 2009.
Beitrag:
Die MediaWatch-AutorInnen Iris Höller, Clemens Pig und Hannes Vorhofer vergleichen auf Basis international beobachtbarer Trends die Medienberichterstattung zu den Landtagswahlkämpfen in Tirol 2008 mit der Berichterstattung in Südtirol. Doch während der Südtiroler Wahlkampf weitgehend der konventionellen Medienlogik zu Wahlkampfzeiten entspricht, herrscht auf österreichischer Seite der "schwarze Bruderkrieg", der vor allem in und über die Medien ausgetragen wurde.
Die MediaWatch-AutorInnen Iris Höller, Clemens Pig und Hannes Vorhofer vergleichen auf Basis international beobachtbarer Trends die Medienberichterstattung zu den Landtagswahlkämpfen in Tirol 2008 mit der Berichterstattung in Südtirol. Doch während der Südtiroler Wahlkampf weitgehend der konventionellen Medienlogik zu Wahlkampfzeiten entspricht, herrscht auf österreichischer Seite der "schwarze Bruderkrieg", der vor allem in und über die Medien ausgetragen wurde.
| Plasser, Fritz / Ulram, Peter A. (Hg.) | |
| Wechselwahlen . Analysen zur Nationalratswahl 2006 | |
Redaktionelle Politikvermittlung in österreichischen Wahlkämpfen 1999-2006
Lengauer, Günther / Pallaver, Günther / Pig, Clemens: Redaktionelle Politikvermittlung in österreichischen Wahlkämpfen 1999-2006. In Plasser, Fritz / Ulram, Peter A. (Hg.): Wechselwahlen. Analysen zur Nationalratswahl 2006 (S. 103-151). Wien:facultas.wuv, 2007.
Beitrag:
Die MediaWatch-Autoren Günther Lengauer, Günther Pallaver und Clemens Pig analysieren im Rahmen einer komparativen Medieninhaltsanalyse die massenmediale Berichterstattung in den Wahlkämpfen 1999 und 2006. Waren rund die Hälfte der Werbeaussagen der wahlkämpfenden
Parteien im Kern positiv und nur ein Fünftel explizit negativ
formuliert, überwogen bei 36 Prozent der massenmedialen Berichte über den Wahlkampf negative Wertungen. Konträr zu öffentlichen
Einschätzungen des Wahlkampfs 2006 als "Höhepunkt der Negativität"
liegt die negative Tonalität der Wahlkampfberichterstattung 2006
unter den Werten für den Nationalratswahlkampf 1999 (43 Prozent der
Beiträge waren negativ wertend). Zugespitzt haben sich hingegen die
negativen Wertungen der Spitzenkandidaten. 2006 wurden Schüssel,
Gusenbauer und Strache mit einem Anteil von 70 Prozent negativ
wertender Beiträge noch schlechter bewertet als Klima, Schüssel und
Haider 1999 (63 Prozent negative Wertungen).
Die MediaWatch-Autoren Günther Lengauer, Günther Pallaver und Clemens Pig analysieren im Rahmen einer komparativen Medieninhaltsanalyse die massenmediale Berichterstattung in den Wahlkämpfen 1999 und 2006. Waren rund die Hälfte der Werbeaussagen der wahlkämpfenden
Parteien im Kern positiv und nur ein Fünftel explizit negativ
formuliert, überwogen bei 36 Prozent der massenmedialen Berichte über den Wahlkampf negative Wertungen. Konträr zu öffentlichen
Einschätzungen des Wahlkampfs 2006 als "Höhepunkt der Negativität"
liegt die negative Tonalität der Wahlkampfberichterstattung 2006
unter den Werten für den Nationalratswahlkampf 1999 (43 Prozent der
Beiträge waren negativ wertend). Zugespitzt haben sich hingegen die
negativen Wertungen der Spitzenkandidaten. 2006 wurden Schüssel,
Gusenbauer und Strache mit einem Anteil von 70 Prozent negativ
wertender Beiträge noch schlechter bewertet als Klima, Schüssel und
Haider 1999 (63 Prozent negative Wertungen).
| Karlhofer, Ferdinand / Pelinka, Anton (Hrsg.) | |
| Politik in Tirol | |
Medien und Politik
Pig, Clemens / Vorhofer, Hannes: Medien und Politik. In: Karlhofer, Ferdinand / Pelinka, Anton (Hg.): Politik in Tirol (S. 277-307). Innsbruck: Studienverlag, 2004
Beitrag:
Die MediaWatch-Autoren Clemens Pig und Hannes Vorhofer analysieren vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen sowie aktueller Trends der politischen Kommunikation die Tiroler Medienlandschaft (Bestandsaufnahme, Typologie, Reichweiten und Eigentumsverhältnisse innerhalb der Tiroler Medien). Eine vergleichende Inhaltsanalyse der Berichterstattung über die Landtagswahlkämpfe 1999 und 2003 zeigt die Strukturen der redaktionellen Politikvermittlung in Tirol und beleuchtet im Kontext der Lawinenkatastrophe von Galtür während des Wahlkampfs 1999 die Rolle von Politik und Medien im medialen Krisenmanagement.
Die MediaWatch-Autoren Clemens Pig und Hannes Vorhofer analysieren vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen sowie aktueller Trends der politischen Kommunikation die Tiroler Medienlandschaft (Bestandsaufnahme, Typologie, Reichweiten und Eigentumsverhältnisse innerhalb der Tiroler Medien). Eine vergleichende Inhaltsanalyse der Berichterstattung über die Landtagswahlkämpfe 1999 und 2003 zeigt die Strukturen der redaktionellen Politikvermittlung in Tirol und beleuchtet im Kontext der Lawinenkatastrophe von Galtür während des Wahlkampfs 1999 die Rolle von Politik und Medien im medialen Krisenmanagement.
| Plasser, Fritz (Hg.) | |
| Politische Kommunikation in Österreich. Ein praxisnahes Handbuch | |
Redaktionelle Politikvermittlung in der Mediendemokratie
Lengauer, Günther / Pallaver, Günther / Pig, Clemens: Redaktionelle Politikvermittlung in der Mediendemokratie. In: Plasser, Fritz (Hg.): Politische Kommunikation in Österreich. Ein praxisnahes Handbuch (149-236). Wien: WUV, 2004.
Beitrag:
Die MediaWatch-Autoren Günther Lengauer, Günther Pallaver und Clemens Pig analysieren vor dem Hintergrund transnationaler Entwicklungen der politischen Kommunikation (Personalisierung der Berichterstattung, Eliten-Zentrierung, Negativität und Konflikt-Zentrierung, Entpolitisierung und De-Thematisierung) auf Basis einer breit angelegten inhaltsanalytischen Untersuchung österreichischer Massenmedien die Logik redaktioneller Politikvermittlung.
Auf Basis der wissenschaftlichen Konzepte des Agenda-Settings und Framings wird geklärt, in welchem Ausmaß und in welcher Intensität die redaktionelle Nachrichtenlogik des politischen Journalismus in Österreich von einer postmodernen politischen Kommunikationslogik geprägt ist oder ob sich Österreich diesen Transformationsprozessen gegenüber eher als resistent zeigt.
Die MediaWatch-Autoren Günther Lengauer, Günther Pallaver und Clemens Pig analysieren vor dem Hintergrund transnationaler Entwicklungen der politischen Kommunikation (Personalisierung der Berichterstattung, Eliten-Zentrierung, Negativität und Konflikt-Zentrierung, Entpolitisierung und De-Thematisierung) auf Basis einer breit angelegten inhaltsanalytischen Untersuchung österreichischer Massenmedien die Logik redaktioneller Politikvermittlung.
Auf Basis der wissenschaftlichen Konzepte des Agenda-Settings und Framings wird geklärt, in welchem Ausmaß und in welcher Intensität die redaktionelle Nachrichtenlogik des politischen Journalismus in Österreich von einer postmodernen politischen Kommunikationslogik geprägt ist oder ob sich Österreich diesen Transformationsprozessen gegenüber eher als resistent zeigt.
| Plasser, Fritz / Ulram, Peter A. (Hg.) | |
| Wahlverhalten in Bewegung. Analysen zur Nationalratswahl 2002 | |
Medienzentrierter Wahlkampf: Themen und Kandidaten in der Wahlkampfberichterstattung 2002
Pallaver, Günther / Pig, Clemens: Medienzentrierter Wahlkampf: Themen und Kandidaten in der Wahlkampfberichterstattung 2002 In: Plasser, Fritz / Ulram, Peter A. (Hg.): Wahlverhalten in Bewegung. Analysen zur Nationalratswahl 2002 (S. 55-93), Wien: WUV, 2003
Beitrag:
Die MediaWatch-Autoren Günther Pallaver und Clemens Pig analysieren im Rahmen einer breit angelegten vergleichenden Inhaltsanalyse die Muster der Wahlkampfberichterstattung in Österreich, Deutschland und Italien. Dabei wird eingangs die zentrale Position der Massenmedien bei der Politikvermittlung in demokratischen Gesellschaften beleuchtet.
In der empirischen Untersuchung gehen die Autoren der selektiven Aufmerksamkeit der redaktionellen Berichterstattung, der Medienpräsenz politischer Akteure und deren (Be)Wertung in den elektronischen und Printmedien nach und fokussieren dabei Rolle und Dynamik der als TV-Duelle stilisierten ORF-Wahlkonfrontationen zwischen Wolfgang Schüssel und Alfred Gusenbauer.
Die MediaWatch-Autoren Günther Pallaver und Clemens Pig analysieren im Rahmen einer breit angelegten vergleichenden Inhaltsanalyse die Muster der Wahlkampfberichterstattung in Österreich, Deutschland und Italien. Dabei wird eingangs die zentrale Position der Massenmedien bei der Politikvermittlung in demokratischen Gesellschaften beleuchtet.
In der empirischen Untersuchung gehen die Autoren der selektiven Aufmerksamkeit der redaktionellen Berichterstattung, der Medienpräsenz politischer Akteure und deren (Be)Wertung in den elektronischen und Printmedien nach und fokussieren dabei Rolle und Dynamik der als TV-Duelle stilisierten ORF-Wahlkonfrontationen zwischen Wolfgang Schüssel und Alfred Gusenbauer.
| Plasser, Fritz / Ulram, Peter A. / Sommer, Franz (Hg.) | |
| Das österreichische Wahlverhalten 2000 | |
Wahlkampf in den Fernsehnachrichten. Eine Inhaltsanalyse der tagesaktuellen Berichterstattung
Pallaver, Günther / Pig, Clemens et al.: Wahlkampf in den Fernsehnachrichten. Eine Inhaltsanalyse der tagesaktuellen Berichterstattung. In: Plasser, Fritz et al. (Hg.): Das österreichische Wahlverhalten (S. 175-206). Wien: Signum, 2000
Beitrag:
Die MediaWatch Autoren Günther Pallaver und Clemens Pig analysieren den Nationalratswahlkampf 1999, dessen Ergebnis den definitiven Übergang zu einem tripolaren System von drei annähernd gleich starken Parteien SPÖ, FPÖ und ÖVP markiert, im Rahmen einer komplexen Inhaltsanalyse der innenpolitischen Berichterstattung in den ORF-Fernsehnachrichten Thematisierungsstrategien der Wahlkampfakteure wie Framing-Strategien der Nachrichtenredaktionen. Anhand von detaillierten Themenkarrieren und deren medialer Besetzung durch politische Akteure werden die empirischen Ergebnisse aus der österreichischen Wahlkampfberichterstattung im internationalen Kontext analysiert und interpretiert.
Die MediaWatch Autoren Günther Pallaver und Clemens Pig analysieren den Nationalratswahlkampf 1999, dessen Ergebnis den definitiven Übergang zu einem tripolaren System von drei annähernd gleich starken Parteien SPÖ, FPÖ und ÖVP markiert, im Rahmen einer komplexen Inhaltsanalyse der innenpolitischen Berichterstattung in den ORF-Fernsehnachrichten Thematisierungsstrategien der Wahlkampfakteure wie Framing-Strategien der Nachrichtenredaktionen. Anhand von detaillierten Themenkarrieren und deren medialer Besetzung durch politische Akteure werden die empirischen Ergebnisse aus der österreichischen Wahlkampfberichterstattung im internationalen Kontext analysiert und interpretiert.








